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Im
Zentrum der Sella-Gruppe befindet sich auf einer weiten, kargen, einer
Mondlandschaft ähnelnden Hochebene die Boè-Hütte.
Wie alle früh in den Dolomiten entstandenen Hütten wurde auch diese
von einer DOAV-Sektion vor langer Zeit im Jahr 1898 erbaut. Sie wurde
von der Sektion Bamberg als gemauertes Gebäude mit einer großen
Terrasse in Auftrag gegeben und war als Bamberger Hütte auf dem Boè
bekannt. Nach ihrer Zerstörung im Lauf des Ersten Weltkriegs im Jahr
1921 ging sie zusammen mit anderen 13 Hütten des DOAV in die Hände
der SAT über, die sie im Jahr 1924 erneut als Boè-Hütte zugänglich
machte. In den darauffolgenden Jahren wurde die Hütte nach und nach
durch Anbauten aus Mauer- oder Holzwerk erweitert. 1992 erhielt die Hütte
vom Servizio Opere Igienico Sanitarie der Autonomen Provinz Trient
eine experimentelle Anlage zur Behandlung und biologischen Klärung
von Abwasser. |
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